Das Schweigen der Quandts 1:29:45

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Die Quandts nutzten offenbar die wirtschaftlichen Vorteile, die der Nationalsozialismus ihnen bot. Sklavenarbeit von KZ-Häftlingen und Zwangsarbeitern ermöglichten Profite und den Ausbau ihres Konzerns. Das belegen unter anderem erschütternde Aussagen letzter Überlebender des Konzentrationslagers Hannover-Stöcken. Dieses Lager, welches unmittelbar an die Quandtsche Batteriefabrik AFA, später Varta, angegliedert war, galt als ‚kleines Auschwitz‘ des Nordens. Mit Wissen und Billigung der Quandts fand dort ‚Vernichtung durch Arbeit‘ statt. Die Vermögenszuwächse, welche die Quandts zwischen 1933 und 1945 erzielten,

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No means Yes

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Unter starkem Druck aus Brüssel und Berlin wiederholt die Bevölkerung Irlands an diesem Freitag ihre Abstimmung über den Vertrag von Lissabon. Wenige Tage vor dem Referendum hat Bundespräsident Köhler den Vertrag unterzeichnet und damit die deutsche Ratifikation abgeschlossen; dies sei ein „Signal“ an die Iren, ihr „Nein“ vom Juni 2008 zurückzuziehen und nun mit „Ja“ zu stimmen, heißt es in der deutschen Hauptstadt. Dort herrscht vorsichtiger Optimismus. Dublin hat unter Druck vom europäischen Festland eine intensive PR-Kampagne lanciert,

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Privatisierung der Bahn

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Die künftigen Koalitionsparteien CDU/CSU und FDP wollen einen neuen Anlauf zur Teilprivatisierung der Deutschen Bahn unternehmen. Entsprechend äußerten sich Verkehrsexperten aus den beiden Bundestagsfraktionen. „Sobald es der Kapitalmarkt zulässt, wollen wir die Transportgesellschaften verkaufen“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU, Dirk Fischer, dem Tagesspiegel. „Wir wollen die Privatisierung“, sagte Unions- Fraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU). Und der FDP-Verkehrsexperte Patrick Döring stellte fest: „Wir werden das auf jeden Fall im Koalitionsvertrag dokumentieren.“

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Weltweiter Marsch für den Frieden 2009/2010

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Die Weltlage ist gekennzeichnet durch die erhöhte Gefahr eines atomaren Konflikts,
wachsende Aufrüstung und durch gewalttätige militärische Besetzungen von fremden Territorien.
Der Marsch beginnt am 2.Okober 2009, dem Internationalen Tag der Gewaltfreiheit, in Wellington, Neuseeland und endet am 2.Januar 2010 in Argentinien.
In Hunderten von Städten werden Märsche, Festivals, Foren, Konferenzen und andere Events stattfinden.
In Berlin kommt das Internationale Team am 6. und 7. November auf seiner Reise um die Welt.

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Jean Ziegler: „Der Hass auf den Westen“

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„Seit Jahrhunderten versucht der Westen, das Wort ‚Humanität‘ zu seinem alleinigen Vorteil in Beschlag zu nehmen. Ob bei Abrüstung, Menschenrechten, Kontrolle von Atomwaffen, globaler sozialer Gerechtigkeit – der Westen spricht fortwährend mit gespaltener Zunge. Und der Süden reagiert mit abgrundtiefem Misstrauen.“ Mit Menschenrechten argumentiere der Westen gerne dann, wenn es seinen Interessen nütze, ansonsten schaue er über Menschenrechtsverletzungen gerne hinweg, meint Ziegler. Dies sei „Schizophrenie“, sagt er:
„Diese Doppelzüngigkeit – der Westen redet ja immer im Namen der ganzen Menschheit,

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Ein Comic über die Finanzkrise und ihre Lösung

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«Der Schatz von Wörgl» ist ein Comic des Dresdner Zeichners Andreas Wehrheim, der auf 28 farbigen Seiten über ein historisches Experiment unterhaltsam berichtet und dabei wieder aktuelle Themen aufgreift: Staatsverschuldung, Wirtschafts- und Finanzkrise. Probleme, welche die Menschen heute wieder in Atem halten. Wiederholt sich hier die Geschichte? Sind die wahren Ursachen bislang verdrängt worden? Wenn Geld nicht kreisen will, stehen alle Räder still. Das weiss 1932 auch Bürgermeister Michael Unterguggenberger nur zu gut. Der kleine Tiroler Ort Wörgl bleibt von der Weltwirtschaftskrise nicht verschont.

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„Never panic in financial markets. But if you panic, panic first.”

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Die Ursachen und Folgen der 1929 in den USA geplatzten Verschuldungsblase wurden damals von den wenigsten rechtzeitig erkannt oder verstanden, obwohl die US-Gesamtverschuldung bereits zu diesem Zeitpunkt mit 165% gemessen am Bruttoinlandsprodukt eine noch nie zuvor gesehene Rekordmarke erreichte. Im Gegensatz zu damals „überfluten“ heute die Notenbanken als Reaktion auf die geplatze Verschuldungsblase – US-Gesamtverschuldung aktuell 373,3% zum BIP – das weltweite Finanzsystem mit Billionen an Liquidität. Auch nahmen Regierungen rund um den Globus nach der Lehman-Pleite hektisch Billionen an neuen Schulden auf,

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